Garten-News

12.04.2010 - 08:23 Uhr

Winter hinterlässt im Garten Spuren

Sobald das Wetter wärmer wird und der Boden abgetrocknet ist, beginnt für die Gärtner die Saison. Bei Stauden und Gehölzen, die im vergangenen Herbst gepflanzt wurden, sollte unbedingt kontrolliert werden, ob es Schäden gibt.

Meist verliert der Wurzelballen den Anschluss an die wasserführenden Bodenschichten. Ein kräftiges Andrücken der Pflanze ermöglicht ein Durchwurzeln und ist damit die beste Voraussetzung für eine gute Entwicklung.

Alle Beete und sonstigen Pflanzflächen werden oberflächlich mit der Harke oder dem Dreizack bearbeitet. Der Boden verdunstet weniger Wasser, wenn die Krume umgebrochen wird. Einen zusätzlichen Verdunstungsschutz, einen Schutz gegen zu starke Austrocknung und eine das oberflächennahe Bodenleben fördernde Wirkung wird erreicht, indem der Boden mit einer Mulchschicht bedeckt wird. Geeignete Materialien sind Rindenmulch, guter Kompost, angewelkter Rasenschnitt oder auch gehäckseltes Stroh. Neu gepflanzte Gehölze und Stauden, die erst kürzlich ausgesetzt wurden, sollten bei ausbleibenden Niederschlägen bewässert werden, damit die Pflanzen zügig an- und weiterwachsen.

Der Monat April ist gut geeignet, üppig wachsendes Efeu zurückzuschneiden. Auch alte Pflanzen treiben nach einem Rückschnitt wieder aus. Der Hobbygärtner sollte allerdings beachten, dass ein starker Rückschnitt seit dem 1. März verboten ist. Bevor die Pflanzen beschnitten werden, sollte auf jeden Fall kontrolliert werden, ob nicht Vögel die im Schutz des Hauses wachsenden Pflanzen als Nistplatz nutzen. In diesem Fall sollte ein mäßiger Schnitt auf die Sommermonate verschoben werden. (lwknrw)


 
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