Garten-News

14.04.2010 - 08:40 Uhr

Staudenpflanzen: Geteilte Pflanze, doppelte Freude

Bauernhaus mit Staudengarten.
Bild: Ulrich Eichenberg.

Um Frauenmantel, Margeriten, Sonnenbraut, Phlox oder andere Staudenpflanzen zu vermehren, sind sie zu teilen und umzupflanzen. Beides ist sinnvoll, wenn die Pflanzen in Wachstum und Blühleistung nachlassen.

Das Teilen geht ganz einfach: Entweder wird die ganze Staude mit dem Spaten angehoben und in mehrere Teilstücke zerlegt, oder ein Teil der Staude wird stehengelassen und ein anderer Teil abgestochen. Die Teilstücke wachsen im frisch vorbereiteten Boden wunderbar an, vergrößern sich willig und blühen bald wieder voll und üppig.

Der beste Zeitpunkt für die Teilung ist von März bis Mai. Frühjahrsblüher wie Gemswurz, Lungenkraut und Primeln wollen erst nach der Blüte geteilt werden. Es gibt aber auch Stauden, die möglichst lange ungestört an einem Ort wachsen wollen. Dazu gehören die Pfingstrose, das Tränende Herz oder die Christrose. Dagegen lieben Aster, Gelenkblume und Sibirische Iris häufiges Teilen und Verpflanzen. Sie danken die Arbeit mit gutem Wachstum, Vitalität und Blütenfülle.

Stauden sind ausdauernde Gewächse, deren oberirdische Pflanzenteile im Gegensatz zu Bäumen und Sträuchern nicht verholzen. Sie bleiben krautig weich, und das oberirdische Laub stirbt im Winter ab. Im Gegensatz zu den einjährigen und zweijährigen Pflanzen überdauern Stauden mehrere Jahre und blühen jedes Jahr neu. (lwknds)


 
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