Garten-News

30.04.2010 - 08:26 Uhr

Blüten von einer Frostperiode bis zur nächsten

Kapmargeriten.
Bild: floradania.

Kapmargeriten sind üppige Kübelpflanzen auf der Terrasse und auch wundervolle Beetpflanzen, die schnell einen blühenden Teppich oder eine Blütenhecke bilden können.

In Südafrikas Kapland wachsen die wilden Osteospermum-Arten, als farbenfrohe, margeritenähnliche Pflanzen. Die Kapmargeriten, Osteospermum Hybriden, sind das Resultat einer Kreuzung verschiedener Arten. Das Ziel der Kreuzungsarbeit war die Züchtung der schönsten Farben und besten Eigenschaften. Dies ist im Übermaß geglückt.

Die großen Korbblüten finden sich in wunderbaren Farben von silbrigem Weiß über ein frohes Gelb und Apricotfarben bis zu intensiven Lila-und Pinktönen. Die Rückseite der Blüten hat einen dunkleren Farbton, so dass die Pflanzen in der Sommerbrise mit ihren Farben spielen. Die einzelne Blüte hat ein dunkles Auge, das als Kontrast die Farbe hervorhebt.

Bei trübem Wetter und am Ende des Tages schließen die ursprünglichen Arten die Blüten. Es ist aber gelungen, diese Eigenschaft bei den neuesten Sorten zu entfernen, so dass die Blumen ungeachtet des Wetters in vollem Flor stehen.

Die Kapmargerite ist eine üppige Pflanze, die den Sommer über wächst und sich entwickelt und dabei fleißig neue Blüten setzt. Sie kann bereits Ende April gepflanzt werden. Eine einzelne Pflanze kann im Laufe des Sommers einen Durchmesser von 40-50 cm und eine entsprechende Höhe erreichen.

In besonders heißen Sommern legt die Blüte in der Mitte des Sommers eventuell eine Pause ein. Dies ist auf die Nachttemperaturen zurückzuführen, die so hoch sind, dass die Blütenbildung gehemmt wird. Sobald die Temperaturen fallen, setzt die Blüte mit neuer Energie wieder ein.

Die Kapmargerite mag Sonnenschein und braucht für ihr kräftiges Wachstum eine ganze Menge Wasser. Insbesondere nach dem Pflanzen ist gründliches Gießen wichtig, bis sich die Wurzel festgesetzt hat. (fd)


 
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