Oregano

Pflanzenbeschreibung

Die aus zahlreichen Öldrüsen aromatisch duftende Gartenstaude wird gerade wegen ihres Geruchs, der etwas an Thymian und etwas an Majoran erinnert, häufig mit diesen Gewürzpflanzen verwechselt. In der Tat kann man auch die Blätter des Oregano, der auch unter dem deutschen Namen Dost bekannt ist, als Gewürz anstelle von Majoran nehmen.

Pflanzenverwendung

Wichtigstes Gewürz der mediterranen Küche. Unverzichtbar für Pizza und Pasta. Besonders lecker ist Oregano in Marinaden für Grillfleisch und -fisch, in Salaten, zu Bratkartoffeln, in Frikadellen, Schmorgerichten und würzigen Suppen. Oregano immer heiß mitkochen, dann entfaltet er sein volles Aroma. Trocknen: Ganze Triebe abschneiden, kopfüber luftig und dunkel aufhängen. Nach 4 Wochen in dunkles dicht verschließbares Gefäß aufbewahren und erst zur Verwendung klein schneiden. Als Tee zubereitet wirkt er appetitanregend, entwässernd und schleimlösend. Rezept: Oreganobad: Bei Grippe zu empfehlen - Aus 100 g getrocknetem Oregano und 1 l kochendem Wasser einen Extrakt aufbrühen, der nach 15 Minuten abgesiebt und ins Badewasser geschüttet wird.

Pflanzenpflege

Mit dem Oregano hat man im Garten sogut wie keine Arbeit. In normaler Gartenerde wächst er genausogut wie in trockender Erde. Er liebt sowohl einen halbschattigen wie auch einen sonnigen Standort. Die Staude wächst mit ihren rhizomartigen, kurzen Ausläufern schnell zu breiten Büschen heran. Wenn die Pflanze ausgeblüht hat, sollte man diese ganz zurück schneiden.

Oregano sollte alle 8 Wochen mit Flüssigdünger oder Granulatdünger versorgt werden. Die mehrjährige
Pflanze benötigt keinen Winterschutz.

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